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Retrospektive Ausstellung „Monologe V“

ausstellungen
Kostenlos
Datum der Veranstaltung
2026-06-11 Zu 2026-07-08

über

Kunstschule Birštonas – Atelier für Erwachsene – Retrospektive Ausstellung

Diese Retrospektive des Malateliers für Erwachsene reflektiert zwanzig Jahre kreativen Miteinanders, Wachstum und Treue zur Kunst. Der Gründer und Schöpfer des Ateliers, der Künstler Remigijus Janušaitis, brachte vor zwei Jahrzehnten Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen zusammen, vereint durch den Wunsch zu malen, zu gestalten und Zeit miteinander zu verbringen. Seine Initiative brachte nicht nur Malkurse hervor, sondern auch eine lebendige, kreative Gemeinschaft, die durch Freilichtmalerei, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse wuchs. Als Lehrer und Inspirator half Remigijus Janušaitis den Teilnehmenden, ihre eigene künstlerische Stimme zu entdecken, und die Malerei wurde für viele nicht nur ein künstlerischer Ausdruck, sondern auch ein Weg zur Selbsterkenntnis. In den zwanzig Jahren haben insgesamt 30 Mitglieder in der Gruppe gearbeitet und sich weiterentwickelt. In dieser Zeit fanden 28 Ausstellungen statt, zwei Mitglieder haben sich als Volkskünstler etabliert. Fünf Mitglieder des Ateliers organisieren aktiv Einzelausstellungen. Dies zeugt nicht nur von der Kontinuität des kreativen Schaffens, sondern auch von der Fähigkeit der Gemeinschaft, individuelles künstlerisches Wachstum und Selbstausdruck zu fördern. Die Ausstellung offenbart verschiedene Stadien der Kreativität – von den ersten zaghaften Pinselstrichen bis hin zu reifen Werken. Sie öffnet nicht nur die Gesamtheit der verschiedenen Arbeiten, sondern auch die Zeit – von den ersten Versuchen bis hin zu einer tieferen Auseinandersetzung mit Farbe, Landschaft und persönlichem künstlerischen Ausdruck. Sie erinnert uns daran, dass Malerei im Erwachsenenalter weder eine Frage akademischer Vorbereitung noch eine Definition von Amateurismus ist. Kreativität kennt weder Alter noch berufliche Grenzen – sie verbindet Menschen, ermutigt sie zu wachsen, Schönheit zu empfinden und zu teilen. Doch die wichtigste Frage bleibt offen: Was verbindet diese Menschen seit zwanzig Jahren? Ist es nur die Malerei? Oder vielleicht das gemeinsame Bedürfnis, innezuhalten, feinfühliger zu sehen und durch Kreativität eine Verbindung herzustellen – zu sich selbst, zu anderen und zur Zeit, während sie still zu Kindheitsträumen zurückkehren, die einst aufgeschoben oder unerfüllt blieben?